Kältetechnik Litver plant, baut und wartet Prozesskälte für die Fertigung: von der Kühllastermittlung über Kaltwassersätze und Rückkühler bis zur Werkzeug- und Schaltschrankkühlung.
Industriekühlung ist kein Nebengewerk. Sie bestimmt Zykluszeiten im Spritzguss, Maßhaltigkeit in der Zerspanung, Standzeiten von Werkzeugen und einen spürbaren Teil Ihrer Stromrechnung. Wird die Kälteanlage zu klein ausgelegt, kommt sie im Hochsommer an die Grenze. Wird sie zu groß ausgelegt, taktet der Verdichter im Teillastbetrieb, der Wirkungsgrad sinkt und der Verschleiß steigt. Beides fällt selten sofort auf, sondern zeigt sich als schleichender Ausschuss und als Anlage, die nach wenigen Jahren nicht mehr zum Prozess passt.
Wir beginnen deshalb bei den Zahlen Ihres Prozesses und nicht beim Datenblatt. Welche Maschinen geben wie viel Wärme ab, in welchen Lastspitzen, bei welcher geforderten Vorlauftemperatur, mit welcher Gleichzeitigkeit? Aus dieser Kühllastermittlung ergibt sich, ob eine zentrale Versorgung über Kaltwassersätze und Prozesskühlung sinnvoll ist oder ob getrennte Temperaturkreise pro Fertigungsbereich die bessere Lösung sind. Erst danach fällt die Entscheidung über Fabrikat, Kältemittel und Regelung.
Neben der Technik entscheidet die Betreuung darüber, wie gut eine Anlage über die Jahre läuft. Im Wettbewerb landen Anfragen inzwischen meist in einer Hotline, die Rückmeldung kommt aus der Warteschleife, zum Termin erscheint ein wechselnder Techniker und in immer mehr Fällen nimmt zuerst ein KI-Telefonassistent das Gespräch an. Was dabei verloren geht, ist jemand, der Ihre Anlage wirklich kennt: die Historie der Störungen, die Eigenheiten der Hydraulik, die Sollwerte, die vor zwei Jahren gemeinsam angepasst wurden. Bei uns haben Sie einen festen Ansprechpartner, der vor Ort war und beim zweiten Anruf nicht wieder bei null anfängt.
Genauso wichtig ist die Frage, wie die Wärme das Gebäude wieder verlässt. Falsch platzierte Rückkühler ziehen ihre eigene Abluft an, verlieren Leistung und treiben die Verflüssigungstemperatur nach oben. Wo die Vorlauftemperatur es zulässt, senkt Freikühlung über Rückkühler in der kühlen Jahreshälfte den Strombedarf deutlich, weil der Verdichter über viele Wochen gar nicht oder nur unterstützend laufen muss. Im Sauerland mit seinen niedrigen Jahresmitteltemperaturen ist dieses Potenzial in vielen Betrieben noch ungenutzt. Dabei arbeiten wir herstellerunabhängig: Wir empfehlen die Technik, die zu Ihrem Prozess, Ihrem Aufstellort und Ihrem Wartungsbudget passt, und nicht die Baureihe eines einzelnen Lieferanten. Bestehende Anlagen nehmen wir dabei genauso in den Blick wie Neuprojekte, denn oft lässt sich mit Hydraulik, Regelung und Pufferung mehr erreichen als mit einem Austausch.


Von der Auslegung über die Montage bis zur wiederkehrenden Prüfung. Ein Ansprechpartner für die gesamte Kältekette in Ihrer Fertigung.

Wir planen die komplette Anlage: Lastermittlung aus Maschinenlisten, Anschlussleistungen und Gleichzeitigkeiten, dazu Hydraulik, Volumenströme, Rohrnetz, Aufstellort und Regelung. Sie erhalten eine nachvollziehbare Auslegung für Ihren Prozess statt eines Katalogwerts.
Wir liefern und installieren Kaltwassersätze für Innen- und Außenaufstellung inklusive Pumpengruppen, Pufferspeicher und Verteilern. Die Auslegung der Prozesskühlung richtet sich nach Ihrem realen Lastprofil und nicht nach der Nennleistung im Datenblatt.
Wir planen die Wärmeabfuhr so, dass Aufstellort, Anströmung und Schallschutz zusammenpassen. Mit Freikühlung nutzen Sie die kühle Außenluft und entlasten den Verdichter über weite Teile des Jahres.
Temperierung von Spritzgusswerkzeugen, Hydraulikaggregaten, Spindeln, Schweißzangen und Laserquellen. Wir führen die Kreise sauber getrennt, damit nicht die gesamte Anlage auf das kälteste Medium heruntergefahren werden muss.
Kühlgeräte, Luft-Wasser-Wärmetauscher und Kühlkreisläufe für Schaltschränke, Antriebstechnik und Steuerungen. Wir prüfen Verlustleistung, Filterzustand und Dichtigkeit des Schranks, bevor ein Gerät ausgelegt wird.
Feste Wartungsintervalle mit Protokoll, dazu die Dichtheitsprüfung nach F-Gase-Verordnung je nach CO2-Äquivalent der Füllmenge. Wir führen das Anlagenlogbuch und erinnern Sie an fällige Termine.
An diesen Stellen zeigt sich im Alltag, ob eine Anlage sauber ausgelegt und gepflegt ist.

Wir sehen uns Maschinen, Aufstellorte, Rohrnetz und Elektroanschluss an und erfassen Ihr reales Lastprofil.
Sie erhalten eine nachvollziehbare Berechnung mit Varianten, damit Investition, Betriebskosten und Redundanz vergleichbar werden.
Wir koordinieren die Gewerke, montieren, füllen, spülen und fahren die Anlage unter realer Last ein.
Feste Intervalle, dokumentierte Messwerte und ein Ansprechpartner, der Ihre Anlage kennt, wenn es einmal eilt.
Auslegung, Hydraulik und Pufferung für die zentrale Kälteversorgung Ihrer Fertigung.
Wärme sicher abführen und die kühle Außenluft über weite Teile des Jahres nutzen.
Konstante Temperaturen an Werkzeug, Spindel und Hydraulik für stabile Zykluszeiten.
Antriebe und Steuerungen zuverlässig im zulässigen Temperaturfenster halten.
Feste Intervalle, dokumentierte Messwerte und die Prüfpflichten nach F-Gase-Verordnung.
Bei Störung an der Prozesskälte rund um die Uhr erreichbar, auch am Wochenende.
„Bin überaus zufrieden. Noch am gleichen Tag kam jemand, der uns freundlich und kompetent beraten hat.“
FDFrauke DemmingGoogle-Rezension„Herr Litver hat unserem Wohnmobilkühlschrank eine "Frischzellenkur" verpasst, musste sich dafür unter den Wagen legen. Wir danken für die schnelle Hilfe und den äußerst symphatischen Kontakt.“
MHMichael HakenbergGoogle-Rezension„Sehr kompetenter Service-Dienstleister. Schnell, sympatisch und zuverlässig. Zu 100% zu empfehlen.“
MBMarcel BGoogle-Rezension„Unkomplizierter kann ein Kontakt nicht sein. Vielen Dank für die schnelle Hilfe.“
SSwenGoogle-Rezension„Sehr kompetenter und zuverlässiger Betrieb. Absolut empfehlenswert.“
SMSascha MaasGoogle-Rezension„Spitze“
MSMurat SenGoogle-RezensionWir erfassen alle Verbraucher mit ihrer Wärmeabgabe, der geforderten Vorlauftemperatur und der Gleichzeitigkeit, mit der sie tatsächlich laufen. Dazu kommen Rohrnetz, Pufferung und die Bedingungen am Aufstellort. Die Nennleistung aus dem Datenblatt gilt nur für einen definierten Betriebspunkt und ist als alleinige Grundlage nicht ausreichend. Aus der Rechnung ergibt sich, ob eine zentrale Erzeugung oder getrennte Kreise sinnvoller sind.
In vielen Fällen ja. Entscheidend ist die geforderte Vorlauftemperatur: Je höher sie liegen darf, desto mehr Stunden im Jahr reicht die Außenluft allein aus. Prozesse mit 20 Grad C und mehr, etwa Hydraulik- oder Maschinenkühlung, profitieren deutlich stärker als tief temperierte Kreise. Wir prüfen anhand Ihres Lastprofils, wie viele Betriebsstunden sich realistisch verlagern lassen.
Als Richtwert planen wir mindestens eine Wartung pro Jahr, bei hoher Auslastung oder staubiger Umgebung häufiger. Unabhängig davon gelten je nach Kältemittel und Füllmenge die Prüfintervalle der F-Gase-Verordnung, die sich nach dem CO2-Äquivalent richten. Welche Fristen für Ihre Anlage gelten, klären wir bei der Bestandsaufnahme und halten sie im Anlagenlogbuch fest.
Der GWP-Wert, das Global Warming Potential, gibt an, wie stark ein Kältemittel im Vergleich zu CO2 auf das Klima wirkt. Multipliziert mit der Füllmenge ergibt er das CO2-Äquivalent der Anlage, und daran hängen die Prüfintervalle der F-Gase-Verordnung. Deshalb kann eine kleine Anlage mit einem Kältemittel hohen GWP-Werts häufiger prüfpflichtig sein als eine größere Anlage mit einem Kältemittel niedrigen GWP-Werts. Bei Neuanlagen und Umrüstungen bewerten wir den GWP-Wert deshalb zusammen mit Verfügbarkeit, Preisentwicklung und den Anforderungen an Sicherheit und Aufstellung.
Ja. Wir sind herstellerunabhängig und betreuen Bestandsanlagen unterschiedlicher Fabrikate, auch wenn wir sie nicht selbst errichtet haben. Bei der Übernahme nehmen wir zunächst den Ist-Zustand auf, messen im laufenden Betrieb und dokumentieren die Ausgangswerte. Erst danach schlagen wir Wartungsintervalle und, falls nötig, konkrete Verbesserungen vor.
Der Notdienst ist unter 02931 / 5311867 rund um die Uhr erreichbar, auch nachts und an Feiertagen. Am Telefon klären wir zuerst, ob sich der Betrieb kurzfristig stabilisieren lässt, etwa durch Lastabwurf oder Umschaltung auf einen zweiten Kreis. Die Anfahrtszeit hängt vom Standort ab. Im Sauerland und in Südwestfalen sind die Wege kurz, für Industriekunden fahren wir auch weiter.