Schlafzimmer, Wohnzimmer, Homeoffice oder ausgebautes Dachgeschoss: Wir sehen uns den Raum an, wählen die passende Anlage herstellerunabhängig aus, montieren sie sauber und betreuen sie danach weiter.

Die Anfragen, die uns von Privatkunden erreichen, ähneln sich: Das Schlafzimmer unter dem Dach kühlt nachts nicht mehr ab, das Homeoffice steht nach Süden und ist ab dem Nachmittag nicht mehr zu benutzen, im Wintergarten staut sich die Wärme, das Souterrain fühlt sich im Sommer klamm an. So unterschiedlich diese Räume sind, die Ausgangsfrage ist immer dieselbe: Wie viel Wärme kommt tatsächlich in diesem Raum an und wie schnell soll sie wieder heraus. Wir schätzen das nicht nach Quadratmetern, sondern sehen uns an, wie groß die Fensterflächen sind, wie sie zur Sonne liegen, ob es Rollläden, Markisen oder Dachüberstände gibt, wie das Dach oder die Außenwand gedämmt ist, wie viele Personen sich im Raum aufhalten und welche Geräte dort Wärme abgeben.
Der Unterschied zwischen einer passenden und einer unpassenden Auslegung zeigt sich erst im Betrieb, dann aber deutlich. Ein zu klein gewähltes Gerät läuft an heißen Tagen dauerhaft durch, erreicht die eingestellte Temperatur trotzdem nicht und ist genau dann am lautesten, wenn man schlafen möchte. Ein zu groß gewähltes Gerät kühlt in kurzen Stößen herunter, schaltet ab, entfeuchtet dabei kaum und startet ständig neu. Beides ärgert im Alltag und beides lässt sich vermeiden, wenn vor der Bestellung jemand im Raum gestanden hat. Genauso wichtig sind die baulichen Fragen: Wo steht die Außeneinheit, wie verlaufen die Kälteleitungen dorthin, wo wird gebohrt und wohin läuft das Kondensat.
Wir arbeiten herstellerunabhängig und sind nicht auf eine Marke festgelegt. Für einen einzelnen Raum ist in der Regel eine Splitanlage die richtige Lösung, bei mehreren Räumen an einer Außeneinheit ein Multisplit-System. Innen kommen meist Wandgeräte zum Einsatz, unter niedrigen Fensterbrüstungen oder in Dachschrägen häufig Truhengeräte. Was wir darüber hinaus im Bereich Klimatisierung anbieten, steht auf unserer Seite Klimatechnik. Geht es um Büro, Praxis, Ladenlokal oder Werkstatt, finden Sie die passenden Informationen unter Klimatechnik für Gewerbe.
Von der Aufnahme vor Ort über Montage und Inbetriebnahme bis zur regelmäßigen Wartung. Eine Ansprechperson für Planung, Ausführung und Service.
Wir erfassen Fensterflächen und Himmelsrichtung, Verschattung, Dämmung, Raumhöhe, Nutzung und Wärmequellen im Raum. Erst daraus ergibt sich die benötigte Kälteleistung und damit die Gerätegröße.
Ein Raum bekommt in der Regel eine Splitanlage mit einer Innen- und einer Außeneinheit. Sollen Schlafzimmer, Wohnzimmer und Homeoffice versorgt werden, hängen mehrere Innengeräte an einer Außeneinheit.
Wandgeräte sitzen hoch und verteilen die Luft über den Raum hinweg. Truhengeräte stehen bodennah und sind dort sinnvoll, wo Dachschrägen, niedrige Brüstungen oder Möblierung eine Wandmontage erschweren.
Jede Kühlung entzieht der Luft Wasser. Wir legen den Ablauf mit Gefälle, den Verlauf der Kälteleitungen und die Wanddurchführung vorher fest, damit nichts nachträglich sichtbar über Putz verzogen werden muss.
Fassade, Terrasse, Garten oder Flachdach: Der Ort bestimmt Schallausbreitung, Luftführung und Wartungszugang. Wir prüfen Abstand zu Fenstern und Nachbargrundstück, bevor der Platz festgelegt wird.
Filter, Wärmetauscher, Ventilator und Kondensatwanne gehören regelmäßig kontrolliert. Bei Anlagen mit fluorierten Kältemitteln kommt die Dichtheitsprüfung hinzu, sobald die Füllmenge das vorschreibt.
Jeder dieser Räume hat einen eigenen Grund, warum er warm wird, und braucht deshalb eine eigene Antwort.



Nach dem Stromverbrauch werden wir bei fast jedem Termin gefragt, und wir nennen dazu bewusst keine Pauschalwerte. Was eine Anlage im Jahr kostet, hängt an vier Größen, die von Haus zu Haus stark schwanken: an der Laufzeit, also wie viele Stunden am Tag und wie viele Wochen im Jahr tatsächlich gekühlt wird, an der Dämmung von Dach und Außenwand, an der Größe und Ausrichtung der Fensterflächen samt Verschattung und an der gewünschten Zieltemperatur. Der letzte Punkt wird am meisten unterschätzt. Jedes Grad, das tiefer eingestellt wird, verlängert die Laufzeit und erhöht den Verbrauch, ohne dass der Komfortgewinn entsprechend groß wäre.
Daraus folgen ein paar sehr praktische Hebel, die nichts kosten. Wer tagsüber Rollläden oder Markisen schließt, bevor die Sonne in den Raum steht, muss abends deutlich weniger Wärme wegkühlen. Wer die Anlage im Schlafzimmer über einen längeren Zeitraum moderat laufen lässt, statt sie spätabends auf einen niedrigen Wert zu stellen, fährt in der Regel ruhiger und sparsamer. Und wer die Türen zu ungekühlten Räumen geschlossen hält, kühlt nicht ungewollt die halbe Etage mit. Wie eine Anlage über die Lebensdauer betrachtet abschneidet und welche Rolle Kältemittel und Wartung dabei spielen, beschreiben wir unter Service.
Zwei Geräuschquellen sind zu betrachten. Innen ist es das Gerät selbst, das im Schlafzimmer über viele Stunden hörbar bleibt. Deshalb spielt der Nachtbetrieb bei der Geräteauswahl eine größere Rolle als die maximale Kälteleistung, und deshalb entscheidet auch die Montagehöhe und die Ausblasrichtung mit darüber, ob die Anlage als angenehm empfunden wird. Außen ist es die Außeneinheit mit Verdichter und Ventilator. Ihr Aufstellort ist der Punkt, an dem sich nachbarschaftlicher Ärger am zuverlässigsten vermeiden lässt: Abstand zur Grundstücksgrenze, Abstand zu Schlafzimmerfenstern auf beiden Seiten, keine Aufstellung in einer Ecke, in der sich der Schall zwischen zwei Wänden aufschaukelt.
Rechtlich gilt: Wer zur Miete wohnt, braucht für eine fest installierte Anlage die Zustimmung des Vermieters, weil in die Bausubstanz gebohrt und an der Fassade montiert wird. In einer Eigentümergemeinschaft ist die Fassade Gemeinschaftseigentum, hier ist ein Beschluss der Gemeinschaft nötig. Beides sollte geklärt sein, bevor Technik bestellt wird. Wir unterstützen dabei, indem wir den geplanten Aufstellort, die Leitungsführung und die Wanddurchführung vorab beschreiben, sodass Sie eine belastbare Grundlage für das Gespräch haben. Melden Sie sich dafür einfach über unser Kontaktformular oder telefonisch unter 02931 / 5311867.
Eine Klimaanlage im Wohnhaus bleibt viele Jahre in Betrieb, und in dieser Zeit ist es angenehm, immer dieselbe Nummer wählen zu können. Bei uns haben Sie eine feste Ansprechperson, die Ihre Anlage, ihren Aufstellort und die Besonderheiten Ihres Hauses kennt. Das erspart bei jedem Anruf die halbe Erklärung. Von Arnsberg aus sind die Wege in die umliegenden Kreise kurz, dadurch bleiben Wartungstermine planbar und wir sind auch dann schnell da, wenn mitten im Sommer etwas nicht funktioniert. Arbeiten, die nicht zur Kältetechnik gehören, etwa Elektroinstallation, Kernbohrung oder Gerüstaufbau, übernehmen Partnerbetriebe, mit denen wir seit Langem zusammenarbeiten. Die Abstimmung dieser Gewerke bleibt bei uns, Sie haben weiterhin nur einen Ansprechpartner. Wer wir sind und wie wir arbeiten, steht unter Über uns.
Wir sehen uns Maschinen, Aufstellorte, Rohrnetz und Elektroanschluss an und erfassen Ihr reales Lastprofil.
Sie erhalten eine nachvollziehbare Berechnung mit Varianten, damit Investition, Betriebskosten und Redundanz vergleichbar werden.
Wir koordinieren die Gewerke, montieren, füllen, spülen und fahren die Anlage unter realer Last ein.
Feste Intervalle, dokumentierte Messwerte und ein Ansprechpartner, der Ihre Anlage kennt, wenn es einmal eilt.
Alles rund um Ihre Kälte, aus einer Hand.
Planung, Montage und Wartung von Klimaanlagen für Wohnräume, Gewerbe und IT-Räume.
Mehr erfahrenBüro, Ladenlokal, Gastraum oder Praxis: nach der tatsächlichen Kühllast ausgelegt.
Mehr erfahrenRegelmäßige Prüfung, Reinigung und Dokumentation nach den geltenden Vorgaben.
Mehr erfahrenWas sich bei Kältemitteln ändert und was das für bestehende Anlagen bedeutet.
Mehr erfahrenWie wir Anlagen betreuen, damit sie lange effizient und störungsarm laufen.
Mehr erfahrenBei Ausfall von Klima- und Kälteanlagen erreichbar, auch nachts und am Wochenende.
Mehr erfahrenUnseren Sitz haben wir in Arnsberg. Klimaanlagen für Wohnräume betreuen wir bewusst nur im näheren Umkreis, im Sauerland und in Südwestfalen. So bleiben die Anfahrtswege kurz, Wartungstermine planbar und wir sind auch bei einer Störung schnell bei Ihnen.
Neheim-Hüsten, Sundern und Meschede erreichen wir in kurzer Zeit, oft noch am selben Tag.
Von Brilon bis Sundern montieren und warten wir Anlagen in Wohnhäusern und Wohnungen.
Soest, Werl, Lippstadt, Menden und Iserlohn liegen ebenfalls in unserem Einsatzgebiet.
Die Fragen, die uns Privatkunden vor der Entscheidung für eine Klimaanlage am häufigsten stellen.
Für eine fest installierte Split- oder Multisplit-Anlage in der Regel ja. Es wird durch die Außenwand gebohrt und an der Fassade montiert, damit ist die Bausubstanz betroffen. Als Mieter benötigen Sie die Zustimmung des Vermieters, in einer Eigentümergemeinschaft ist die Fassade Gemeinschaftseigentum und ein entsprechender Beschluss nötig. Klären Sie das, bevor Technik bestellt wird. Wir beschreiben Ihnen vorab Aufstellort, Leitungsführung und Wanddurchführung als Grundlage für das Gespräch.
Das hängt vom Gerät, vom Betriebsmodus und von der Montage ab. Aktuelle Innengeräte haben einen Nachtbetrieb, in dem Ventilator und Verdichter deutlich zurückgefahren werden. Wichtig ist außerdem, dass das Gerät nicht direkt über dem Kopfende sitzt und die Luft nicht aufs Bett gerichtet ist. Außen entscheidet der Aufstellort: Abstand zu Schlafzimmerfenstern auf beiden Seiten der Grundstücksgrenze und keine Ecke, in der sich der Schall aufschaukelt. Wir klären beides bei der Aufnahme.
Vor allem vier Punkte: die Laufzeit, also wie lange am Tag und wie viele Wochen im Jahr gekühlt wird, die Dämmung von Dach und Außenwand, die Größe und Ausrichtung der Fensterflächen samt Verschattung sowie die eingestellte Zieltemperatur. Gerade der letzte Punkt wirkt stark, denn jedes Grad tiefer verlängert die Laufzeit spürbar. Pauschale Verbrauchszahlen nennen wir bewusst nicht, weil sie von Haus zu Haus zu weit auseinanderliegen, um für Ihre Entscheidung nützlich zu sein.
Die meisten aktuellen Split- und Multisplit-Anlagen arbeiten reversibel und können als Luft-Luft-Wärmepumpe heizen. Im Übergangsbereich ist das praktisch, etwa im Homeoffice oder im Dachgeschoss, wenn die Zentralheizung träge reagiert oder morgens schnell Wärme gebraucht wird. Als Ersatz für eine vorhandene Heizungsanlage sehen wir das nicht. Wie sinnvoll der Heizbetrieb in Ihrem Fall ist, hängt von Dämmung, Raumnutzung und Außentemperatur ab und wird bei der Aufnahme mit besprochen.
Die Luftfilter im Innengerät können Sie selbst entnehmen, ausklopfen oder lauwarm ausspülen und trocken wieder einsetzen. Das gehört im Sommer regelmäßig gemacht und wirkt sich unmittelbar auf Leistung und Luftqualität aus. Alles am Kältekreis dagegen, also Kältemittel, Verdichter, Drücke und Dichtheit, ist Sache eines Fachbetriebs mit entsprechender Sachkunde und darf nicht selbst geöffnet werden. Genauso gehören Wärmetauscher, Kondensatwanne und Elektroanschluss in die wiederkehrende Wartung.
Ob neue Anlage, Wartung oder ein akuter Störfall: Wir sind für Sie da. Nehmen Sie Kontakt auf oder rufen Sie direkt an.