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Kaeltetechnik Litver

Prozesskälte Industrie

Industriekühlung für produzierende Betriebe

Kältetechnik Litver plant, baut und wartet Prozesskälte für die Fertigung: von der Kühllastermittlung über Kaltwassersätze und Rückkühler bis zur Werkzeug- und Schaltschrankkühlung.

24/7 Notdienst unter 0160 / 7638854
Herstellerunabhängige Planung und Wartung
Sauerland und Südwestfalen, Industrie bundesweit
Bild 1Kaltwassersatz mit Pufferspeicher in einer Produktionshalle1200 x 900 px

Prozesskälte, die Ihre Produktion nicht ausbremst

Industriekühlung ist kein Nebengewerk. Sie bestimmt Zykluszeiten im Spritzguss, Maßhaltigkeit in der Zerspanung, Standzeiten von Werkzeugen und einen spürbaren Teil Ihrer Stromrechnung. Wird die Kälteanlage zu klein ausgelegt, kommt sie im Hochsommer an die Grenze. Wird sie zu groß ausgelegt, taktet der Verdichter im Teillastbetrieb, der Wirkungsgrad sinkt und der Verschleiß steigt. Beides fällt selten sofort auf, sondern zeigt sich als schleichender Ausschuss und als Anlage, die nach wenigen Jahren nicht mehr zum Prozess passt.

Wir beginnen deshalb bei den Zahlen Ihres Prozesses und nicht beim Datenblatt. Welche Maschinen geben wie viel Wärme ab, in welchen Lastspitzen, bei welcher geforderten Vorlauftemperatur, mit welcher Gleichzeitigkeit? Aus dieser Kühllastermittlung ergibt sich, ob eine zentrale Versorgung über Kaltwassersätze und Prozesskühlung sinnvoll ist oder ob getrennte Temperaturkreise pro Fertigungsbereich die bessere Lösung sind. Erst danach fällt die Entscheidung über Fabrikat, Kältemittel und Regelung.

Genauso wichtig ist die Frage, wie die Wärme das Gebäude wieder verlässt. Falsch platzierte Rückkühler ziehen ihre eigene Abluft an, verlieren Leistung und treiben die Verflüssigungstemperatur nach oben. Wo die Vorlauftemperatur es zulässt, senkt Freikühlung über Rückkühler in der kühlen Jahreshälfte den Strombedarf deutlich, weil der Verdichter über viele Wochen gar nicht oder nur unterstützend laufen muss. Im Sauerland mit seinen niedrigen Jahresmitteltemperaturen ist dieses Potenzial in vielen Betrieben noch ungenutzt. Dabei arbeiten wir herstellerunabhängig: Wir empfehlen die Technik, die zu Ihrem Prozess, Ihrem Aufstellort und Ihrem Wartungsbudget passt, und nicht die Baureihe eines einzelnen Lieferanten. Bestehende Anlagen nehmen wir dabei genauso in den Blick wie Neuprojekte, denn oft lässt sich mit Hydraulik, Regelung und Pufferung mehr erreichen als mit einem Austausch.

Was ein Ausfall der Prozesskälte kostet

  • Produktionsstillstand in allen nachgelagerten Linien
  • Ausschuss durch Maßabweichungen und Verzug im Werkzeug
  • Überhitzte Antriebe, Regler und Netzteile im Schaltschrank
  • Nacharbeit, Zusatzschichten und verschobene Liefertermine

Unsere Leistungen für die Industriekühlung

Von der Auslegung über die Montage bis zur wiederkehrenden Prüfung. Ein Ansprechpartner für die gesamte Kältekette in Ihrer Fertigung.

Kühllastermittlung und Auslegung

Wir erfassen Maschinenlisten, Anschlussleistungen, Gleichzeitigkeiten und geforderte Vorlauftemperaturen und rechnen daraus die tatsächliche Kühllast. Auf dieser Grundlage legen wir Kälteleistung, Pufferspeicher, Volumenströme und Rohrnetz aus.

Kaltwassersätze und Hydraulik

Wir liefern und installieren Kaltwassersätze für Innen- und Außenaufstellung inklusive Pumpengruppen, Pufferspeicher und Verteilern. Die Auslegung der Prozesskühlung richtet sich nach Ihrem Lastprofil, nicht nach dem Katalogwert.

Rückkühler und Freikühlung

Wir planen die Wärmeabfuhr so, dass Aufstellort, Anströmung und Schallschutz zusammenpassen. Mit Freikühlung nutzen Sie die kühle Außenluft und entlasten den Verdichter über weite Teile des Jahres.

Werkzeug- und Maschinenkühlung

Temperierung von Spritzgusswerkzeugen, Hydraulikaggregaten, Spindeln, Schweißzangen und Laserquellen. Wir trennen Temperaturniveaus sauber, damit nicht die gesamte Anlage auf das kälteste Medium heruntergefahren werden muss.

Schaltschrankkühlung

Kühlgeräte, Luft-Wasser-Wärmetauscher und Kühlkreisläufe für Schaltschränke, Antriebstechnik und Steuerungen. Wir prüfen Verlustleistung, Filterzustand und Dichtigkeit des Schranks, bevor ein Gerät ausgelegt wird.

Wartung und Dichtheitsprüfung

Feste Wartungsintervalle mit Protokoll, dazu die Dichtheitsprüfung nach F-Gase-Verordnung je nach CO2-Äquivalent der Füllmenge. Wir führen das Anlagenlogbuch und erinnern Sie an fällige Termine.

Bild 2Techniker prüft Vorlauftemperatur und Volumenstrom am Verteiler900 x 1100 px

Temperaturniveaus in der Fertigung

Nicht jeder Verbraucher braucht dieselbe Kaltwassertemperatur. Wer Kreise trennt, spart Energie, weil nur der Teil der Anlage tief fährt, der es wirklich benötigt.

AnwendungTypisches Niveau und Hinweise
SpritzgusswerkzeugeMeist 8 bis 15 Grad C Vorlauf. Zykluszeit und Verzug hängen direkt an der Konstanz der Temperatur.
Hydraulik und GetriebeölHäufig 20 bis 30 Grad C. Ein eigener, höher temperierter Kreis genügt und kann oft frei gekühlt werden.
Werkzeugmaschinen und SpindelnEnge Toleranz um die Hallentemperatur, oft 20 bis 22 Grad C. Entscheidend ist die Regelgüte, nicht die tiefe Temperatur.
Schaltschränke und AntriebeZulufttemperatur meist 25 bis 35 Grad C. Taupunkt beachten, damit keine Kondensation an der Elektronik entsteht.
Laser, Schweißen, PrüfständeHerstellervorgabe maßgeblich, oft 15 bis 25 Grad C mit engem Toleranzband und definierter Wasserqualität.

Wo Industriekühlung im Betrieb sichtbar wird

Drei Bereiche, in denen sich eine saubere Auslegung im Alltag bemerkbar macht.

Verfügbarkeit planen, bevor der Stillstand sie erzwingt

Redundanz und Notfallkonzept

Eine einzelne große Maschine ist selten die robusteste Lösung. Zwei oder drei kleinere Erzeuger in Kaskade decken das Lastprofil feiner ab, laufen im Teillastbereich effizienter und halten die Produktion bei einem Defekt zumindest eingeschränkt am Laufen. Welche Redundanz wirtschaftlich ist, hängt davon ab, was eine Stunde Stillstand in Ihrer Fertigung bedeutet.

Wir klären das gemeinsam mit Ihrer Instandhaltung: Welche Verbraucher sind wirklich kritisch, welche können im Notbetrieb abgeworfen werden, wo lohnt ein Anschluss für ein mobiles Mietgerät? Fällt trotzdem etwas aus, erreichen Sie unseren 24/7 Notdienst rund um die Uhr, auch am Wochenende und an Feiertagen.

Wartung, Dokumentation und F-Gase

Die meisten Ausfälle kündigen sich an: steigende Verflüssigungstemperatur, verschmutzte Wärmetauscher, sinkender Volumenstrom, ein Verdichter, der häufiger taktet als im Vorjahr. Wer diese Werte regelmäßig aufnimmt und vergleicht, erkennt Abweichungen, solange sie noch planbar zu beheben sind.

Dazu kommen die Pflichten aus der F-Gase-Verordnung. Je nach Kältemittel und Füllmenge sind wiederkehrende Dichtheitsprüfungen und ein gepflegtes Anlagenlogbuch vorgesehen. Wir übernehmen beides im Rahmen der Wartung und Dichtheitsprüfung und dokumentieren jeden Termin nachvollziehbar für Ihre Audits.

Bestandsanlage bewerten statt vorschnell tauschen

Bevor eine funktionierende Anlage ersetzt wird, lohnt eine nüchterne Bestandsaufnahme. Oft liegen die Probleme nicht am Kälteerzeuger, sondern an Hydraulik, Pufferung, Regelung oder verschmutzten Wärmetauschern. Wir messen im laufenden Betrieb, vergleichen Soll und Ist und sagen Ihnen offen, was sich mit vertretbarem Aufwand verbessern lässt und wo ein Austausch tatsächlich sinnvoll ist. Für Betriebe in der Region beschreiben wir das Vorgehen auf der Seite Industriekühlung Sauerland und Südwestfalen ausführlicher.

So läuft ein Projekt bei uns ab

Aufnahme vor Ort

Wir sehen uns Maschinen, Aufstellorte, Rohrnetz und Elektroanschluss an und erfassen Ihr reales Lastprofil.

Auslegung und Angebot

Sie erhalten eine nachvollziehbare Berechnung mit Varianten, damit Investition, Betriebskosten und Redundanz vergleichbar werden.

Montage und Inbetriebnahme

Wir koordinieren die Gewerke, montieren, füllen, spülen und fahren die Anlage unter realer Last ein.

Wartung und Betreuung

Feste Intervalle, dokumentierte Messwerte und ein Ansprechpartner, der Ihre Anlage kennt, wenn es einmal eilt.

Unser Einsatzgebiet

Unseren Sitz haben wir in Arnsberg. Von dort erreichen wir Betriebe im Hochsauerlandkreis, im Kreis Soest sowie im Märkischen Kreis und im Kreis Olpe auf kurzen Wegen. Für Industriekunden mit besonderen Anlagen sind wir darüber hinaus bundesweit unterwegs.

Ihr Ort ist nicht dabei? Rufen Sie an unter 0160 / 7638854, wir sagen Ihnen direkt, ob wir zu Ihnen kommen.

Hochsauerlandkreis

  • Arnsberg
  • Neheim-Hüsten
  • Meschede
  • Sundern
  • Brilon

Kreis Soest

  • Soest
  • Werl
  • Lippstadt
  • Wickede
  • Möhnesee

Märkischer Kreis und Olpe

  • Menden
  • Iserlohn
  • Hemer
  • Olpe
  • Attendorn

Häufige Fragen

Antworten auf die Fragen, die uns Produktionsleiter und Instandhalter am häufigsten stellen.

Wie wird die benötigte Kälteleistung ermittelt?

Wir erfassen alle Verbraucher mit ihrer Wärmeabgabe, der geforderten Vorlauftemperatur und der Gleichzeitigkeit, mit der sie tatsächlich laufen. Dazu kommen Rohrnetz, Pufferung und die Bedingungen am Aufstellort. Die Nennleistung aus dem Datenblatt gilt nur für einen definierten Betriebspunkt und ist als alleinige Grundlage nicht ausreichend. Aus der Rechnung ergibt sich, ob eine zentrale Erzeugung oder getrennte Kreise sinnvoller sind.

Lohnt sich Freikühlung im Sauerland?

In vielen Fällen ja. Entscheidend ist die geforderte Vorlauftemperatur: Je höher sie liegen darf, desto mehr Stunden im Jahr reicht die Außenluft allein aus. Prozesse mit 20 Grad C und mehr, etwa Hydraulik- oder Maschinenkühlung, profitieren deutlich stärker als tief temperierte Kreise. Wir prüfen anhand Ihres Lastprofils, wie viele Betriebsstunden sich realistisch verlagern lassen.

Wie oft muss eine Industriekälteanlage gewartet werden?

Als Richtwert planen wir mindestens eine Wartung pro Jahr, bei hoher Auslastung oder staubiger Umgebung häufiger. Unabhängig davon gelten je nach Kältemittel und Füllmenge die Prüfintervalle der F-Gase-Verordnung, die sich nach dem CO2-Äquivalent richten. Welche Fristen für Ihre Anlage gelten, klären wir bei der Bestandsaufnahme und halten sie im Anlagenlogbuch fest.

Arbeiten Sie auch an vorhandenen Anlagen anderer Hersteller?

Ja. Wir sind herstellerunabhängig und betreuen Bestandsanlagen unterschiedlicher Fabrikate, auch wenn wir sie nicht selbst errichtet haben. Bei der Übernahme nehmen wir zunächst den Ist-Zustand auf, messen im laufenden Betrieb und dokumentieren die Ausgangswerte. Erst danach schlagen wir Wartungsintervalle und, falls nötig, konkrete Verbesserungen vor.

Wie schnell sind Sie bei einer Störung vor Ort?

Der Notdienst ist unter 0160 / 7638854 rund um die Uhr erreichbar, auch nachts und an Feiertagen. Am Telefon klären wir zuerst, ob sich der Betrieb kurzfristig stabilisieren lässt, etwa durch Lastabwurf oder Umschaltung auf einen zweiten Kreis. Die Anfahrtszeit hängt vom Standort ab. Im Sauerland und in Südwestfalen sind die Wege kurz, für Industriekunden fahren wir auch weiter.