Büro, Ladenlokal, Gastraum, Praxis oder Werkstatt: Wir ermitteln die tatsächliche Kühllast, wählen die passende Anlagentechnik herstellerunabhängig aus und betreuen sie danach dauerhaft.

Ein Großraumbüro mit dreißig Bildschirmarbeitsplätzen, ein Ladenlokal mit Schaufensterfront nach Süden, ein Gastraum, der abends voll besetzt ist, eine Praxis mit Wartebereich und eine Werkstatt mit warm laufenden Maschinen: Alle fünf Räume sollen im Sommer angenehm bleiben, aber sie brauchen dafür völlig unterschiedliche Technik. Entscheidend ist nie die Quadratmeterzahl allein, sondern die Summe der Lasten. Wie viele Personen halten sich gleichzeitig im Raum auf, wie viel Abwärme geben Geräte, Beleuchtung und Kühlmöbel ab, wie groß sind die Glasflächen, wie liegen sie zur Sonne, wie ist das Gebäude gedämmt und zu welchen Tageszeiten wird der Raum überhaupt genutzt. Diese Werte erfassen wir vor der Auslegung, statt eine Leistung nach Gefühl zu schätzen.
Der Unterschied wird im Betrieb sichtbar. Eine zu klein ausgelegte Anlage läuft an heißen Tagen dauerhaft auf Anschlag, erreicht die Solltemperatur trotzdem nicht und wird vom Personal als Fehlkauf wahrgenommen. Eine zu groß ausgelegte Anlage taktet, kühlt in kurzen Stößen, entfeuchtet dabei kaum noch und verschleißt schneller, weil der Verdichter ständig startet. Dazu kommen Punkte, die sich nachträglich nur mit Aufwand korrigieren lassen: Wo steht das Außengerät, wie laut ist es an der Grundstücksgrenze und über dem Nachbarbüro, wie wird das Kondensat abgeführt, wie verlaufen die Kälteleitungen durch das Gebäude und wo sitzen die Innengeräte, damit niemand im Luftstrom sitzt. Wir klären das vor der Montage.
Wir arbeiten herstellerunabhängig und wählen die Bauart nach der Anwendung aus. Für einen einzelnen Besprechungsraum reicht oft ein Splitgerät, für mehrere Räume an einem Außengerät ein Multisplit-System, für ganze Etagen mit unterschiedlicher Nutzung meist eine VRF-Anlage. Je nach Raum kommen Wandgeräte, Deckenkassetten, Truhengeräte oder Kanalgeräte hinter einer abgehängten Decke zum Einsatz. Technik- und Serverräume behandeln wir gesondert, weil sie ganzjährig gekühlt werden müssen und eigene Regeln haben: Dazu finden Sie alles auf unserer Seite zur Serverraum-Klimatisierung. Einen Überblick über unser gesamtes Leistungsspektrum gibt die Seite Klimatechnik, Anlagen für Wohnräume beschreiben wir unter Klimatechnik für Privatkunden.
Von der Kühllastermittlung über Montage und Inbetriebnahme bis zur wiederkehrenden Wartung. Ein Ansprechpartner für Planung, Ausführung und Service.
Wir erfassen Personenbelegung, Geräteabwärme, Beleuchtung, Fensterflächen, Verschattung, Dämmung und Betriebszeiten und rechnen daraus die benötigte Kälteleistung. Erst danach legen wir Bauart, Gerätezahl und Leistungsklasse fest.
Einzelne Räume lösen wir mit Splitgeräten, mehrere Räume an einem Außengerät mit Multisplit-Systemen. Für ganze Etagen mit unterschiedlichem Bedarf pro Raum ist eine VRF-Anlage meist die sinnvollere und besser regelbare Lösung.
Die Bauform richtet sich nach Raum und Nutzung. Deckenkassetten verteilen die Luft gleichmäßig in Büros und Verkaufsräumen, Kanalgeräte verschwinden hinter der abgehängten Decke, Truhengeräte passen dort, wo keine Deckenmontage möglich ist.
Wo Maschinen Abwärme abgeben, geht es selten um die Klimatisierung der ganzen Halle. Häufig sind Teilklimatisierung an Arbeitsplätzen, gezielte Abfuhr der Maschinenwärme und eine getrennte Betrachtung des Luftwechsels die wirtschaftlichere Antwort.
Jede Kühlung entzieht der Luft Wasser, das sicher abfließen muss. Wir planen Gefälle, Siphon und bei Bedarf Kondensatpumpe mit und achten auf Feuchtewerte, die für Personal, Waren und Bausubstanz gleichermaßen unkritisch bleiben.
Filter, Wärmetauscher, Ventilator und Kondensatwanne prüfen und reinigen wir in Anlehnung an VDI 6022. Die Wartung und Dichtheitsprüfung dokumentieren wir vollständig, bei Ausfällen erreichen Sie uns auch außerhalb der Geschäftszeiten.
Die Anforderungen unterscheiden sich deutlich, je nachdem wer sich wie lange im Raum aufhält und welche Technik darin steht.



In einem Gewerbeobjekt wird selten alles gleichzeitig gebraucht. Die Verwaltung ist von acht bis siebzehn Uhr besetzt, der Besprechungsraum vielleicht drei Stunden am Tag, der Gastraum füllt sich erst am Abend, das Ladenlokal hat samstags die höchste Frequenz. Wenn all diese Bereiche an einer einzigen Regelung hängen, kühlt die Anlage entweder Räume mit, die leer stehen, oder ein Bereich bleibt zu warm, weil ein anderer die Führung übernimmt. Wir teilen deshalb schon bei der Planung in Zonen auf und legen fest, welcher Bereich eigenständig geregelt wird.
Bei VRF-Anlagen lässt sich die Leistung fein auf die einzelnen Innengeräte verteilen, was bei stark unterschiedlicher Belegung ein echter Vorteil ist. Bei Multisplit-Systemen ist die Zuordnung fester, dafür ist der Aufwand geringer. Welche Variante wirtschaftlicher ist, hängt von der Raumzahl, den Leitungswegen und den Betriebszeiten ab. Wir rechnen beide Wege durch, statt eine Bauart pauschal zu empfehlen. Wo zusätzlich Prozesse oder größere Gebäudeteile versorgt werden sollen, prüfen wir, ob ein Kaltwassersatz die bessere Grundlage ist.
In Räumen mit Publikum oder Personal entscheidet die Luftführung darüber, ob die Anlage akzeptiert wird. Kalte Luft, die direkt auf Schreibtische, Kassenplätze oder Sitzplätze im Gastraum fällt, wird als unangenehm empfunden, auch wenn die Raumtemperatur rechnerisch stimmt. Wir legen Anordnung, Ausblasrichtung und Luftmenge so aus, dass sich die Luft im Raum verteilt, bevor sie den Aufenthaltsbereich erreicht. Genauso gehört der Schallpegel in die Planung: das Innengerät im Besprechungsraum ebenso wie das Außengerät an der Fassade, im Hof oder auf dem Dach.
Auf der Hygieneseite geht es um Filter, Wärmetauscher, Ventilator und Kondensatwanne. Diese Bauteile kontrollieren und reinigen wir in Anlehnung an VDI 6022, wobei die Intervalle von der Nutzung abhängen. In Gastronomie, Küchen und Produktionsbereichen fällt deutlich mehr Schmutzfracht an als in einer Verwaltungsetage, entsprechend häufiger muss geprüft werden. Wo im selben Betrieb Lebensmittel gekühlt werden, laufen die Anforderungen aus der HACCP-Dokumentation parallel weiter, und die zugehörigen Kälteanlagen betreuen wir im Bereich gewerbliche Kühlung.
Bei Klimaanlagen im Gewerbe entscheidet die Betreuung darüber, wie lange die Technik unauffällig arbeitet. Statt einer Hotline mit Warteschleife und wechselnden Monteuren haben Sie bei uns eine feste Ansprechperson, die Ihre Geräte, deren Standorte und die vereinbarten Sollwerte kennt. Das spart bei jeder Störung die Hälfte der Erklärung. Von Arnsberg aus sind die Wege in die umliegenden Kreise kurz, Wartungstermine bleiben dadurch planbar und im Störfall sind wir schnell vor Ort. Arbeiten, die nicht zur Kältetechnik gehören, etwa Elektroinstallation, Kernbohrung, Gerüst oder Dachdurchführung, übernehmen Partnerbetriebe, mit denen wir regelmäßig zusammenarbeiten. Die Abstimmung dieser Gewerke bleibt bei uns. Fällt eine Anlage außerhalb der Geschäftszeiten aus, erreichen Sie uns über den 24/7 Notdienst unter 02931 / 5311867.
Wir sehen uns Maschinen, Aufstellorte, Rohrnetz und Elektroanschluss an und erfassen Ihr reales Lastprofil.
Sie erhalten eine nachvollziehbare Berechnung mit Varianten, damit Investition, Betriebskosten und Redundanz vergleichbar werden.
Wir koordinieren die Gewerke, montieren, füllen, spülen und fahren die Anlage unter realer Last ein.
Feste Intervalle, dokumentierte Messwerte und ein Ansprechpartner, der Ihre Anlage kennt, wenn es einmal eilt.
Alles rund um Ihre Kälte, aus einer Hand.
Planung, Montage und Wartung von Klimaanlagen für Gewerbe, Hotellerie und IT-Räume.
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Mehr erfahrenUnseren Sitz haben wir in Arnsberg. Klimaanlagen betreuen wir bewusst im näheren Umkreis, im Sauerland und in Südwestfalen. So bleiben die Anfahrtswege kurz, Wartungstermine planbar und wir sind im Störfall schnell bei Ihnen.
Neheim-Hüsten, Sundern und Meschede erreichen wir in kurzer Zeit, oft noch am selben Tag.
Von Brilon bis Sundern betreuen wir Büros, Ladenlokale, Gasträume, Praxen und Werkstätten.
Soest, Werl, Lippstadt, Menden und Iserlohn liegen ebenfalls in unserem Einsatzgebiet.
Antworten auf die Fragen, die uns Gewerbekunden zur Klimatisierung ihrer Räume am häufigsten stellen.
Über die Kühllast. Dafür erfassen wir Raumgröße, Personenbelegung, Abwärme von Geräten und Beleuchtung, Fensterflächen, Verschattung, Dämmung und Betriebszeiten und rechnen daraus die benötigte Kälteleistung. Eine Faustformel nach Quadratmetern greift im Gewerbe regelmäßig daneben, weil sie die inneren Lasten ignoriert. Zu klein ausgelegte Anlagen erreichen die Solltemperatur nicht, zu groß ausgelegte takten und entfeuchten schlecht.
Ein Multisplit-System bietet sich an, wenn einige wenige Räume gekühlt werden sollen und nur ein Außengerät aufgestellt werden kann. Bei ganzen Etagen mit vielen Räumen, unterschiedlicher Nutzung und langen Leitungswegen ist meist eine VRF-Anlage sinnvoller, weil sich die Leistung feiner auf die Innengeräte verteilen lässt. Für einen einzelnen Raum bleibt das klassische Splitgerät in der Regel die wirtschaftlichere Wahl.
Das hängt von Decke, Raumhöhe und Nutzung ab. Deckenkassetten verteilen die Luft gleichmäßig nach mehreren Seiten und passen gut in Büros und Verkaufsflächen mit abgehängter Decke. Kanalgeräte verschwinden vollständig im Deckenhohlraum und fallen im Gastraum kaum auf. Wandgeräte sind schnell montiert, Truhengeräte eine Lösung dort, wo eine Deckenmontage nicht möglich ist. Wir entscheiden das gemeinsam bei der Aufnahme vor Ort.
Das richtet sich nach Nutzung und Staubbelastung. In Büros ist eine Kontrolle üblicherweise ein- bis zweimal jährlich sinnvoll, in Gastronomie, Küchen und Produktionsbereichen häufiger. Geprüft und gereinigt werden Filter, Wärmetauscher, Ventilator und Kondensatwanne, in Anlehnung an VDI 6022. Anlagen mit fluorierten Kältemitteln unterliegen zusätzlich der wiederkehrenden Dichtheitsprüfung. Die Intervalle legen wir nach der Aufnahme gemeinsam mit Ihnen fest und dokumentieren jeden Einsatz.
Die meisten aktuellen Split-, Multisplit- und VRF-Anlagen arbeiten reversibel und können als Luft-Luft-Wärmepumpe heizen. Das ist praktisch für Räume, die nur zeitweise genutzt werden, oder in Gebäuden, in denen die Heizung träge reagiert. Wie wirtschaftlich der Heizbetrieb ausfällt, hängt von Außentemperatur, Dämmung und Nutzungszeiten ab. Wir bewerten das im Vorfeld für Ihr Objekt, statt den Heizbetrieb pauschal zu versprechen.
Ob neue Anlage, Wartung oder ein akuter Störfall: Wir sind für Sie da. Nehmen Sie Kontakt auf oder rufen Sie direkt an.