Wir planen, montieren und warten Klimaanlagen für Gewerbe, Hotellerie und IT-Räume. Herstellerunabhängig, nach Kühllast ausgelegt und auf dauerhaften Betrieb ausgelegt statt auf die schnelle Lösung.
Eine Klimaanlage ist kein Katalogartikel, den man nach Raumgröße aussucht. Entscheidend ist die tatsächliche Kühllast: Wie viele Personen halten sich im Raum auf, wie viel Technik steht darin, wie groß sind die Fensterflächen, in welche Himmelsrichtung zeigen sie, wie ist der Bau gedämmt und wie lange läuft der Betrieb am Tag. Ein Büro mit acht Arbeitsplätzen und Südfassade hat eine völlig andere Last als ein gleich großer Lagerraum mit Nordseite. Wir ermitteln diese Werte vor der Auslegung, statt eine Leistung zu schätzen.
Zu klein ausgelegte Geräte laufen im Sommer dauerhaft an der Leistungsgrenze und erreichen die Solltemperatur nicht. Zu groß ausgelegte Geräte takten ständig, entfeuchten kaum noch und verschleißen früher. Beides kostet Strom und Nerven. Genauso wichtig sind Aufstellort, Leitungsführung, Kondensatablauf und die Frage, wie das Außengerät den Nachbarn oder die eigenen Büros akustisch belastet. Diese Punkte klären wir vor der Montage, weil sie sich hinterher nur mit Aufwand korrigieren lassen.
Wir arbeiten herstellerunabhängig und wählen die Technik nach Anwendung aus, nicht nach Vertriebsvorgabe. Vom Einzelgerät im Besprechungsraum über Multisplit-Systeme in der Verwaltung bis zu VRF-Anlagen für ganze Etagen. Für IT-Räume, in denen ganzjährig gekühlt werden muss, gelten eigene Regeln, die wir im Beitrag zu Klimatechnik für Serverräume ausführlich beschreiben. Kälteanlagen für Lager, Kühlzellen und Theken planen wir im Bereich gewerbliche Kühlung.
Von der Kühllastermittlung über die Montage bis zur wiederkehrenden Wartung. Ein Ansprechpartner für Planung, Ausführung und Service.
Wir erfassen Personen, Geräteabwärme, Beleuchtung, Fensterflächen, Verschattung und Betriebszeiten und rechnen daraus die benötigte Kälteleistung. Erst danach legen wir Gerätetyp und Leistungsklasse fest.
Für einzelne Räume genügt oft ein Splitgerät, für mehrere Räume an einem Außengerät ein Multisplit-System. Bei ganzen Etagen mit unterschiedlichem Bedarf ist meist eine VRF-Anlage die sinnvollere Lösung.
IT-Räume brauchen ganzjährige Kühlung, enge Temperaturgrenzen und im Regelfall eine Redundanz. Wir planen Aufstellung, Luftführung und Störmeldung so, dass ein Geräteausfall nicht sofort die Technik gefährdet.
Jede Kühlung entzieht der Luft Wasser, das sicher abgeführt werden muss. Wir planen Gefälle, Siphon und bei Bedarf Kondensatpumpe und achten auf Feuchtewerte, die weder zu trocken noch zu feucht sind.
Filter, Wärmetauscher und Kondensatwannen prüfen und reinigen wir in Anlehnung an VDI 6022, damit die Anlage keine Keime und Gerüche verteilt. Die Intervalle richten sich nach Nutzung und Staubbelastung.
Wir übernehmen die wiederkehrende Wartung und Dichtheitsprüfung Ihrer Klimaanlagen inklusive Dokumentation. Bei Ausfällen erreichen Sie uns über den Notdienst, auch außerhalb der Geschäftszeiten.
Die folgenden Werte sind Anhaltspunkte aus der Praxis und ersetzen keine Auslegung. Verbindlich wird es erst nach Aufnahme vor Ort, weil Bausubstanz, Belegung und Technik den Ausschlag geben.
| Bereich | Zielwerte |
|---|---|
| Büro und Verwaltung | Im Sommer etwa 24 bis 26 °C, relative Feuchte 40 bis 60 Prozent, Zuluft nicht direkt auf Arbeitsplätze |
| Gasträume und Hotellerie | Behagliche 23 bis 25 °C, leiser Betrieb im Zimmer, Nachtabsenkung und getrennte Regelung je Bereich |
| Serverraum und IT | Ganzjährig meist 20 bis 25 °C am Ansaugpunkt, Feuchte moderat, Redundanz und Störmeldung eingeplant |
| Verkaufsräume | Etwa 24 bis 26 °C, Türbereich und Kassenzone gesondert betrachten, Luftführung ohne Zug am Personal |
| Produktion mit Personenkühlung | Oft Teilklimatisierung an Arbeitsplätzen, Abwärme der Maschinen und Luftwechsel getrennt bewerten |
Ob Verwaltung, Gastraum oder Technikraum: Die Anforderungen unterscheiden sich deutlich, die Anlagentechnik entsprechend auch.
Ein Serverraum wird auch im Januar gekühlt, weil die Abwärme der Technik unabhängig vom Wetter anfällt. Ein einzelnes Klimagerät ist damit ein einzelner Ausfallpunkt: Steht es, steigt die Raumtemperatur je nach Leistungsdichte innerhalb weniger Minuten bis Stunden in einen kritischen Bereich. Sinnvoll ist deshalb in der Regel eine Aufteilung auf zwei Geräte, die sich im Wechsel abwechseln und im Störfall gegenseitig übernehmen.
Genauso wichtig ist die Meldekette. Eine Störung nützt nichts, wenn sie nur an der Anzeige des Innengeräts blinkt. Wir binden Temperaturüberwachung und Sammelstörmeldung so ein, dass sie auf einen Melder oder in die vorhandene Gebäudetechnik läuft. Fällt trotzdem einmal alles aus, erreichen Sie uns über den 24/7 Notdienst, auch am Wochenende.
Jede Kühlung unterschreitet am Wärmetauscher den Taupunkt und entzieht der Luft dadurch Wasser. Dieses Kondensat muss zuverlässig abfließen. Fehlt das Gefälle, ist der Siphon ausgetrocknet oder sitzt die Ablaufwanne voller Staub, tropft es unter das Gerät oder es entstehen Geruch und Feuchteschäden an Wand und Decke. Wir planen den Ablauf mit, prüfen ihn bei jeder Wartung und setzen Kondensatpumpen nur dort ein, wo der freie Ablauf nicht möglich ist.
Auf der Luftseite geht es um Hygiene. Filter, Wärmetauscher, Ventilator und Kondensatwanne werden in Anlehnung an VDI 6022 kontrolliert und gereinigt, die Intervalle richten sich nach Nutzung, Staub und Belegung. In Gasträumen und Küchen fällt deutlich mehr Schmutzfracht an als in einer Verwaltungsetage. Wo zusätzlich Kälteanlagen für Lebensmittel im Spiel sind, gelten die Anforderungen aus der HACCP-Dokumentation parallel weiter.
Nahezu alle modernen Split- und VRF-Anlagen arbeiten reversibel und können in der Übergangszeit und im Winter heizen. Das ist besonders in Büros, Verkaufsräumen und Nebengebäuden interessant, in denen die vorhandene Heizung träge reagiert oder einzelne Räume nur zeitweise genutzt werden. Ob sich der Wärmepumpenbetrieb rechnet, hängt von Außentemperatur, Dämmung und Betriebszeiten ab. Wir rechnen das im Vorfeld mit Ihnen durch und bewerten gleichzeitig, ob eine Freikühlung Teile des Kältebedarfs übernehmen kann, statt den Verdichter laufen zu lassen.
Wir sehen uns die Räume an, erfassen Belegung, Technik, Fensterflächen, Aufstellmöglichkeiten und Leitungswege.
Aus der ermittelten Kühllast leiten wir Gerätetyp, Leistung und Aufstellort ab und legen das Ergebnis nachvollziehbar dar.
Wir montieren Innen- und Außengeräte, verlegen Leitungen und Kondensat, evakuieren die Anlage und nehmen sie in Betrieb.
Auf Wunsch übernehmen wir Filterwechsel, Reinigung, Funktionsprüfung und die vorgeschriebene Dokumentation im festen Turnus.
Alles rund um Ihre Kälte, aus einer Hand.
Warum IT-Räume ganzjährig gekühlt werden und wann ein zweites Gerät sinnvoll ist.
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Mehr erfahren LeistungWiederkehrende Prüfung, Reinigung und Dokumentation nach den Vorgaben der F-Gase-Verordnung.
Mehr erfahren LeistungBei Ausfall von Klima- oder Kälteanlagen erreichbar, auch nachts und am Wochenende.
Mehr erfahren LeistungZentrale Kälteerzeugung für größere Gebäude und für Maschinen in der Produktion.
Mehr erfahren LeistungKühlung für Steuerungstechnik, damit Elektronik auch im Sommer im zulässigen Bereich bleibt.
Mehr erfahrenWir sind in Arnsberg zu Hause und betreuen Gewerbekunden im gesamten Sauerland und in Südwestfalen. Kurze Anfahrtswege sind bei Klimatechnik ein echter Faktor, weil sich Störungen im Sommer nicht aufschieben lassen. Für Wartung und Service planen wir Termine gebietsweise, damit Anfahrt und Aufwand für Sie überschaubar bleiben.
Antworten auf die Fragen, die uns Gewerbekunden zur Klimatechnik am häufigsten stellen.
Über die Kühllast. Dafür werden Raumgröße, Personenzahl, Geräteabwärme, Beleuchtung, Fensterflächen, Verschattung, Dämmung und Betriebszeiten erfasst und zu einer benötigten Kälteleistung zusammengerechnet. Eine Faustformel nach Quadratmetern führt regelmäßig daneben, weil sie die inneren Lasten ignoriert. Zu klein ausgelegte Anlagen erreichen die Solltemperatur nicht, zu groß ausgelegte takten und entfeuchten schlecht.
Ein Multisplit-System bietet sich an, wenn mehrere Räume gekühlt werden sollen und nur ein Außengerät aufgestellt werden kann. Bei ganzen Etagen mit vielen Räumen, unterschiedlicher Nutzung und langen Leitungswegen ist meist eine VRF-Anlage sinnvoller, weil sich Leistung feiner verteilen lässt. Bei einem einzelnen Raum bleibt das klassische Splitgerät in der Regel die wirtschaftlichere Lösung.
Das hängt von Nutzung und Staubbelastung ab. In Büros ist eine Kontrolle üblicherweise ein- bis zweimal jährlich sinnvoll, in Gasträumen, Küchen und Produktionsbereichen häufiger. Geprüft und gereinigt werden Filter, Wärmetauscher, Ventilator und Kondensatwanne, in Anlehnung an VDI 6022. Wir legen die Intervalle nach Aufnahme vor Ort gemeinsam mit Ihnen fest und dokumentieren jeden Einsatz.
Verbindlich vorgeschrieben ist das nicht, sinnvoll in vielen Fällen schon. Ein einzelnes Gerät ist ein einzelner Ausfallpunkt, und die Abwärme der IT fällt rund um die Uhr an. Zwei kleinere Geräte im Wechselbetrieb halten den Raum bei einem Defekt weiter im zulässigen Bereich. Zusätzlich sollte eine Temperaturüberwachung mit Störmeldung vorhanden sein, die tatsächlich jemanden erreicht.
Die meisten aktuellen Split- und VRF-Anlagen arbeiten reversibel und können als Luft-Luft-Wärmepumpe heizen. Das ist praktisch für Räume, die nur zeitweise genutzt werden oder in denen die Heizung träge reagiert. Wie wirtschaftlich der Betrieb ausfällt, hängt von Außentemperatur, Dämmung und Nutzungszeiten ab. Wir bewerten das im Vorfeld, statt den Heizbetrieb pauschal zu versprechen.